Photovoltaik als wirtschaftliche Geldanalage

Eine Photovoltaikanlage – oder auch PV-Anlage – ist eine Solarstromanlage. Mittels Solarzellen werden Sonnenstrahlen in elektrische Energie umgewandelt. Diese direkte Art der Energiewandlung bezeichnet man als Photovoltaik. Demgegenüber gibt es andere Sonnenkraftwerke, die über die Zwischenschritte Wärmeenergie und mechanische Energie arbeiten.

Die Leistung von üblichen Photovoltaikanlagen reicht von einem niedrigen einstelligen Kilowatt-Bereich (kW), wie sie im privaten Bereich oft eingesetzt wird bis hin zu einigen Megawatt (MW) für gewerbliche Anlagen. Bei Freiflächensolaranlagen beginnt die Leistung ab mindestens einem Megawatt.

Optimal für Betriebe: Produktionsspitzen überschneiden sich mit Verbrauchsspitzen

Von früh morgens bis in den späten Abend: Die Sonne scheint in den Sommermonaten immer besonders lange. Betrachtet man die Stromverbrauchsspitzen von Gewerbeunternehmen, so überschneiden sich diese meist mit den Produktionsspitzen der PV-Anlage. So kann der PV-Strom zu einem großen Teil selbst genutzt werden. Der Eigenverbrauch sollte idealerweise bei rund 90 Prozent liegen. Besonders gut eignen sich PV-Analgen für Unternehmen, die auch am Wochenende Strom verbrauchen beispielsweise Restaurants, Hotels oder Betriebe mit Kühlanlagen.

Wirtschaftlichkeit: Photovoltaikanlagen zahlen sich aus

In den letzten Jahren sind die Installationskosten für Photovoltaikanlagen stark gefallen. Heutzutage bewegt sich der Preis um die 1.000,- Euro/kWp (grober Richtwert). Die individuellen Kosten hängen stark von der Größe der Anlage und den Aufbaumöglichkeiten ab. Bei einer Anlage mit einem hohen Eigenverbauchsanteil liegen die statischen Amortisationszeiten im Bereich von 7 bis 12 Jahren und hängen zudem stark von den regionalen Förderungen ab.